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Wertvolle Tipps in Sachen Energie sparen

Fast die Hälfte des Jahresbedarfs an Heizenergie wird in Deutschland zwischen Dezember und Februar verbraucht. Wer in dieser Zeit bewusst mit Wärme umgeht, kann effektiv sparen, informiert der Initiativkreis Erdgas & Umwelt. Aber auch außerhalb der kältesten Jahreszeit ist es möglich, den Energieverbrauch wirksam zu senken. Wer z.B. die Raumtemperatur jährlich um nur ein Grad senkt, kann seinen Heizenergieverbrauch um immerhin sechs Prozent reduzieren. In den Übergangszeiten, also im Frühling und Herbst, fällt das Energiesparen durch Verhaltensanpassung schwerer. Die Temperatur schwankt häufig. Ältere Heizkessel sind dann nicht in der Lage, sich schnell auf neue Witterungsverhältnisse einzustellen und ihre Betriebstemperatur einem niedrigeren Wärmebedarf anzupassen.



Lassen Sie ein Brennerservice nicht nach, sondern vor der Heizperiode machen!
Insbesondere, wenn Sie im Sommer das Warmwasser mit dem Heizsystem bereiten, ist der Brenner durch die häufigen Starts verunreinigt. Dies verursacht einen schlechten Wirkungsgrad in der Heizperiode und damit einen unnötig hohen Energieverbrauch.

Fenster müssen dicht sein!
Prüfen Sie mit einem dünnen Papier (z.B. Seidenpapier), ob die Fensterdichtungen noch wirksam sind. Wenn Sie das Papier bei geschlossenem Fenster herausziehen können, sollten die Dichtungen erneuert werden bzw. die Fensterbeschläge wieder eingestellt werden.

Eingangstüren müssen dicht sein!
Kontrollieren Sie, ob die Dichtungen noch wirksam sind. Für die Unterkante gibt es Bürsten, die die Dichtheit verbessern.

Entlüften Sie regelmäßig die Heizkörper!
Gluckern und Rumoren in der Anlage deutet auf Luft in der Anlage hin und kann 10% höhere Heizkosten bedeuten. Mit Hilfe eines Entlüftungsschlüssels und eines Bechers unter dem Entlüftungsventil können Sie die Luft ablassen.

Entlüften Sie Ihre Räume richtig!
Lassen Sie die Fenster nicht über einen längeren Zeitraum zum Entlüften eingeschlagen, das kostet unnötiog Energie. Öffenen Sie Türen und Fenster einmal täglich komplett für ein paar Minuten um einen schnellen Luftaustausch zu gewährleisten.

Heizungsrohre sollen gedämmt sein!
Auch in beheizten Räumen sollten Sie die Rohre dämmen. Die Leitungen "helfen zwar mit", den Raum zu erwärmen, sie können aber nicht geregelt werden. Gerade in der Übergangszeit kann dies zur Überwärmung einzelner Räume führen, obwohl der Heizkörper abgedreht ist.

Die mit Abstand größten Energieeinsparungen im privaten Bereich sind bei der Raumheizung und beim Auto möglich. Oft genügt es schon, seine Gewohnheiten zu ändern. Ansatzpunkte sind hier z. B. das Vermeiden zu hoher Raumtemperaturen oder der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Natürlich gilt dies nur dort, wo es sinnvoll und möglich ist. In einem Internet-Auftritt des bayer. Staatsministeriums findet sich eine Vielzahl von Hinweisen zum sparsameren Energieverbrauch, von Elektro bis Urlaub. Prinzipiell sollten dabei immer zuerst die Möglichkeiten mit dem geringsten finanziellen Aufwand realisiert werden. Dies setzt voraus, dass man sich den eigenen Energieverbrauch bewusst macht und einfache Maßnahmen praktisch umzusetzen versucht. Diese Maßnahmen kosten oft kein Geld, sondern erfordern nur einen bewussten Umgang mit Energie und den Verzicht auf bestimmte Energiedienstleistungen. mehr dazu